15.05. Die Luft ist raus 0-3 in Harksheide

Das Ergebnis war am Ende deutlicher, als hier auf der Anzeigetafel zu erkennen
Das Ergebnis war am Ende deutlicher, als hier auf der Anzeigetafel zu erkennen

Am letzten Spieltag der Saison setzte es nochmal eine 0-3 Pleite bei Tura Harksheide. Schon vor dem Spiel stand fest, dass wir die Saison als guter Tabellensechster beenden würden und dementsprechend traten wir heute auch auf.

 

Bereits in der 3. Spielminute das 1-0 für den Gastgeber, der sich vor dem Spiel noch geringe Chancen auf den zweiten Tabellenplatz ausrechnen konnte. Wir kamen weiterhin gar nicht richtig ins Spiel und Tura schoss 2-3 mal knapp an unserem Tor vorbei. In der 25. Minute klingelte es dann erneut. Mit dem 2-0 war die Vorentscheidung schon früh gefallen.

 

Nach dem Wechsel änderte sich zunächst nicht viel, Tura bestimmte das Spielgeschehen. In der 60. Minute keimte nochmal kurz Hoffnung auf. Der Selbstdarsteller, auch Schiedsrichter genannt stellte einen Harksheider vom Platz, wirklich lächerlich. Aus diesem unberechtigten Platzverweis konnten wir in der Folge leider kein Kapital schlagen. Die einzigen Torgelegenheiten resultierten aus Freistössen.

 

In der 80. Minute dann sogar noch das 3-0 für Tura durch einen berechtigten Foulelfmeter. Wir freuen uns auf die Sommerpause!

 

Eilbek: Lorenz; Windisch, Roloff, Ogasie; Kröger (80. Min. Keles), Yildiz, Schwemann, Dalkiran, Keibel; Sano, Schmidt

 

Spielverlauf: 1-0 (3. Min.); 2-0 (25. Min.); 3-0 (80. Min.)

07.05. Niederlage im letzten Heimspiel 2-3

Bei strahlendem Sonnenschein kam es heute zum letzten Heimspiel in einer durchaus erfolgreichen Bezirksligasaison, die auf einem guten sechsten Tabellenplatz beendet wird.

 

Zum heutigen Spiel: In den ersten Minuten legten wir los wie die Feuerwehr! Bereits nach einer Minute erzielte Timm Schwemann die frühe Führung. Es folgten Chancen im Minutentakt. Die Schnelsener Abwehr war vollkommen überfordert mit unserem variablen Angriffsspiel und fiel von einer Verlegenheit in die Nächste. 

 

Nach einer Viertelstunde der erste Angriff der Gäste und prompt der Ausgleich.

Wie ließen uns jedoch nicht entmutigen und griffen weiter munter an. Angreifer Timo Schmidt erzielte mit einem schönen Kopfball die erneute Führung für unsere Farben.

 

Aber auch diese Führung währte nicht lange, die Germanen erzielten noch vor dem Seitenwechsel den 2-2 Ausgleich.

 

Nach dem Valium...ähh Pausentee ging es los mit der 2ten Halbzeit. Naja, eher ging es nicht los. Aus unerkärlichen Gründen boten wir eine (und dies ist noch freundlich ausgedrückt) grottenschlechte Leistung. Bis auf einen Kopfball von Sano in der 92. Minute erspielten wir uns keine einzige Torchance mehr.

 

Wir schalteten um auf die "Scheunentortaktik" und öffneten dem Gegner Tür und Tor. Nur gut, dass Torhüter Nils Lorenz, wie in der gesamten Saison, eine starke Leistung bot. Mehrfach wehrte er Schnelsener Torschüsse glänzend ab. 

 

In der 75. Minute der erste Fehler von Nils, bei einem Abschlag rutscht er auf dem staubigen Untergrund aus. Der Abschlag gerät zu kurz, ein Germane stoppt den Ball und zimmert ihn aus 35m Torentfernung in den Winkel. Ein tolles Tor! Leider auf der falschen Seite.

 

Die letzen Minuten passierte nicht mehr viel und so blieb es beim 2-3. In der nächsten Woche steht das letzte Saisonspiel bei Tura Harksheide an. Die Harksheider machen sich noch vage Hoffnungen auf den zweiten Tabellenplatz und werden uns mit Sicherheit einen heißen Tanz bereiten. 

 

Spielverlauf: 1-0 (1. Min. Schwemann), 1-1 (15. Min.), 2-1 (25. Min. Schmidt), 2-2 (35. Min.), 2-3 (75. Min)

 

Eilbek: Lorenz; Windisch, Ogasie (45. Min. Jenckel), Roloff; Keibel, Schwemann, Kröger, Sano, Krohn; Schmidt (45. Min. Keles), Krochmann

 

03.05. Sieg über Condor 2-1

Am gestrigen Dienstag kam es an der heimischen Fichteroad zum Duell mit Condor II. Vor wenigen Wochen gab es im Spiel bei den Raubvögeln eine knappe 0-1 Niederlage. Jetzt sollte die Revanche folgen.

 

Über die erste Halbzeit lohnt es sich nicht, irgendwelche Worte zu verlieren. Kaum eine Mannschaft schaffte es den Ball über mehr als zwei Stationen in den eigenen Reihen zu halten.

 

Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag. Nach einem Hin und Her mit anschließender Slapstick Einlage in unserem Strafraum erzielte Condor die 1-0 Führung. 

 

Aufgeweckt durch diesen Rückstand intensivierten wir jetzt unsere Offensivbemühungen. In der 65. Minute war es dann soweit, Stürmer Mike Krochmann nutzte eine unübersichtliche Situation im gegnerischen Strafraum und vollstreckte sehenswert per eingesprungenem Seitfallzieher. Nun kam etwas mehr Schwung in unser Offensivspiel.

 

Ein ums andere Mal wurden unsere Angriffe zurückgepfiffen. Wenn man hört wie ein José Mourinho sich über die CL Schiedsrichter beschwert dann würde man gerne mal wissen, wie seine Meinung zu den Schiedsrichter-Assistenten in der Bezirksliga Hamburg ist.

 

Hier nochmal ein kurzes Regel Stenogramm für unsere Freunde mit der Fahne: 

1. In der eigenen Hälfte kann ein Stürmer nicht im Abseits stehen.

2. Wenn der Ball vom Gegner kommt? ...Auch kein Abseits, richtig!

 

Das kann einmal im Spiel vorkommen, ok, irren ist menschlich. Aber gestern kam es so oft vor, dass man an der Regelfestigkeit der Linienrichter zweifeln musste.

 

In der 75. Minute war es dann schließlich doch soweit, Sano wurde lang geschickt, verzögerte zweimal clever vorm Condor Keeper und nagelte den Ball unter die Latte. Erneut ein tolles Tor, 2-1.

 

Kurz darauf konnte Sano nur per Notbremse gestoppt werden und ein Condor Abwehrspieler sah noch die rote Karte. Für den verletzten Sturmtank Sano kam noch Nachwuchs-Sturmhoffnung Lars Jenckel in die Partie. Lars konnte aber keine weiteren Akzente mehr setzen.

 

Kurz darauf war Schluß und der nächste Dreier unter Dach und Fach. Am kommenden Sonntag steht das letzte Heimspiel der Saison an. Gegner ist Germania II und Anstoß ist wie gewohnt um 10.45.

 

Spielverlauf: 0-1 (50. Min), 1-1 (65. Min. Krochmann), 2-1 (75. Min. Sano)

 

Eilbek: Lorenz; Windisch, Roloff (60. Keles), Ogasie; Keibel, Schwemann, Kröger, Dalkiran, Krohn; Krochmann, Schmidt (45. Sano (80. Jenckel))

30.04. Wieder Klatsche gegen Paloma II

Am Samstag stand das schwere Auswärtsspiel bei Paloma II auf dem Programm. Im Hinspiel setzte es gegen diesen Gegner eine deutliche 1-3 Heimschlappe. Wir sollten also gewarnt sein. 

 

Das Spiel begann sehr flott, wobei wir uns zunächst leichte Feldvorteile verschaffen konnten. Ein Schmidt Freistoß konnte kurz vor der Linie geklärt werden. Sano verfehlte einen Schwemann Lupfer nur knapp. Ein weiterer Schuss strich nur knapp am Paloma Tor vorbei.

 

In der 25. Minute dann aber eine Schrecksekunde Mr. Zuverlässig, Manndecker Andi Roloff, bekam den Ball aus kurzer Distanz mitten auf die Nase. Trotz längerer Behandlungszeit konnte die starke Blutung nicht gestoppt werden und so musste Andi das Feld verlassen. Ein herber Verlust.

 

Fortan übernahmen die Palomaten das Spielgeschehen und die geschwächte Abwehr ließ einige Torchancen zu. Kurz vor der Pause war es dann soweit. Der Gastgeber netzte ein zur 1-0 Pausenführung.

 

Von diesem Schock erholten wir uns das komplette Spiel nicht mehr. So fielen nach dem Wechsel noch die Gegentore 2 und 3 und Paloma hatte das Kunststück vollbracht, dass vorher noch keinem unserer Gegner gelungen war, uns zweimal zu besiegen. Schade.

 

Schon am morgigen Dienstag haben wir die Chance uns zu rehabilitieren. An der heimischen Fichteroad wird um 19 Uhr gegen Condor II um Punkte gekämpft.

 

Eilbek: Lorenz; Windisch, Roloff (35. Min. Yildiz), Keles; Keibel, Schwemann, Osagie, Kröger, Dalkiran; Schmidt, Sano

 

25.04. Heimsieg über Poppenbüttel

Verdiente sich die Bestnote, Nils Lorenz
Verdiente sich die Bestnote, Nils Lorenz

Zu ungewohnter Uhrzeit, um 15 Uhr nachmittags, empfingen wir heute bei strahlendem Sonnenschein den SC Poppenbüttel. Die Mannen von der Bültenkoppel wollten Ihre letzte Chance im Meisterschaftskampf wahren, bzw. weitere wichtige Punkte im Dreikampf um Platz 2 einfahren.

 

In der ersten Halbzeit sahen die zahlreichen Zuschauer und die „Ultras“ aus der zweiten Herren, die uns von der Seitenlinie lautstark unterstützten ein ausgeglichenes Spiel, wobei die besseren Torchancen auf unserer Seite lagen. Keibel verzog aus guter Position knapp und einige scharfe Freistoßhereingaben von Schmidt verfehlten nur knapp die Köpfe unserer Angreifer.

 

In der 38. Minute war es dann endlich soweit. Eine erneute Freistoßhereingabe von Timo Schmidt verlängerte Schwemann auf den zweiten Pfosten. Dort lauerte Sano, der den Ball aus 2 Metern nur noch über die Linie drücken musste.

 

Nach dem Wechsel übernahmen die Gäste dann mehr und mehr die Initiative und kamen zu einigen guten Szenen. Unser abermals gut aufgelegter Torhüter Nils Lorenz konnte jedoch 3mal mit tollen Paraden klären. Note 1! 

 

Gleich klingelt`s
Gleich klingelt`s

In den letzten 20 Minuten war der Tabellenzweite mit seinem Latein am Ende und schlug nur noch blind lange Bälle in unseren Strafraum, lockere Beute für Torhüter Lorenz.

 

In der Nachspielzeit dann nochmal ein Aufreger. Der Gästetorhüter hatte während des Spiels anscheinend etwas zu viel Sonne abbekommen, anders kann man sich das brutale Umrennen unseres Angreifers Timm Schwemann nicht erklären. Der ansonsten umsichtige Schiri beließ es hier bei einer gelben Karte.

 

Mit diesem vierten Sieg in Serie ist der sechste Platz so gut wie gesichert. Mit etwas Glück können wir noch den Bramfelder SV vom fünften Platz verdrängen.

 

Zu den Bildern von Rüdiger Abend geht es über diesen Link. Bilder SCE - SCP

 

Spielverlauf: 1-0 Sano (38. Min.)

 

Eilbek: Lorenz; Windisch, Roloff, Keles; Ogasie (45. Min. Yildiz), Kröger, Schwemann, Keibel; Schmidt (70. Min. Krohn), Krochmann, Sano

 

Mitreißendes Derby gegen UH Adler

In einem packenden Spiel gegen unsere Nachbarn aus Uhlenhorst wurde in einem gerade in der 2. Halbzeit begeisternden Fußballspiel mit 3-2 gewonnen. Nach langer Verletzungspause feierte Timm Schwemann sein Comeback und war maßgeblich am Aufschwung in der 2. Spielhälfte beteiligt. Ebenfalls zurück auf dem Platz ist Routinier Jan Keibel, der nach 4 wöchiger Verletzungspause wieder schmerzfrei gegen den Ball treten kann. Einen ausführlichen Spielbericht gibt es auf www.sportnord.de

 

Fotograf Rüdiger Abend hat wieder einige tolle Bilder geschossen. Bilder SCE-UH Adler

 

Es spielten: Lorenz - Windisch, Jenckel, Roloff - Keibel, Ogasie, Kröger, Krohn - Dalkiran, Sano, Schmidt (45. Schwemann)

Es geht doch!!!

Nach Magerkost in den letzten Spielen endlich wieder ein überzeugender Sieg gegen den um den Abstieg spielenden Post SV! Mit nur 2 Toren aus den letzten 5 Spielen durften unsere Offensivmänner endlich wieder einmal nach Herzenslust knipsen.

So schossen 2 mal Sano, SCE-Neuling Mike Krochmann sowie Terrier Adem Dalkiran einen ungefährdeten 4-1 Sieg gegen einen harmlos aufspielenden Gegner vom Neusurenland heraus. 

Es spielten: Lorenz- Windisch, Roloff, Krohn - Breidthardt, Ogasie, Kröger, Dalkiran, Cepic - Sano, Krochmann 

05.04. Heimpleite gegen Bramfeld II

Im heutigen Heimspiel gegen den Gast aus Bramfeld gab es das selbe Ergebnis wie im Hinspiel. 0-3 aus Sicht der Heimelf. In der Europa-League hätte das Verlängerung bedeutet, aber diese blieb uns heute zum Glück erspart.

 

Von Beginn an war Bramfeld die tonangebende Mannschaft. Konnte unser abermals sehr gut aufgelegter Torwart Nils Lorenz die ersten Schüsse noch entschärfen, so war er beim 0-1 in der 20. Minute machtlos. Nach einem schönen Freistoßtrick wurde der Torschuß am Ende unglücklich abgefälscht und trudelte über die Linie.

 

Noch vor der Halbzeit dann die Vorentscheidung. Langer Diagonalball der Bramfelder aus dem Mittelfeld und der Stürmer haut den Ball aus 13m halbrechter Angreiferposition ins lange Eck. 

 

Nach dem Wechsel ging es ähnlich schwach weiter. Im gesamten Spiel musste der Gästetorwart keinen einzigen Ball abwehren. Nach weiteren Chancen fiel in der 70. Minute schließlich das 0-3 nach schöner Kombination über außen.

 

Eilbek: Lorenz; Windisch, Roloff, Y I L D I Z,(70. Wadhwa); Cepic, Ogasie, Ramos, Krohn, Dalkiran; Breidthardt, Engin (45. Min. Hensel)

4. April 2011. Glanzloser Sieg gegen Vfl Hammonia

Wer gedacht hatte, der Vorletzte sollte auch mit unserem geschwächten Kader leicht zu besiegen sein, der rieb sich im gestrigen Spiel die Augen. Der Gegner von der Schanze spielte gut mit und hatte spielerisch sogar mehr zu bieten als unsere Mannen von der Fichteroad. Allerdings trumpfte Keeper Nils Lorenz wieder groß auf, und hielt seinen Kasten jederzeit sauber. In der ersten Halbzeit war es dann Alexander Breidthardt der, allerdings aus leicht abseitsverdächtiger Position, gekonnt aus der Drehung den Ball ins linke Eck bugsieren konnte. Diesen Vorsprung verwalteten wir dann mehr schlecht als recht, so dass der Gegner sogar nach 3!! Platzverweisen noch eine Kontermöglichkeit zum Ausgleich hatte, die Lorenz jedoch zu unterbinden wusste. Außer einem Pfostenschuss (wie damals Yeboah: http://www.youtube.com/watch?v=uAsODrbYYdU ) kamen wir nicht zu weiteren hochkarätigen Möglichkeiten. 
Schönen Dank an Jan Twardawa aus der alten Herren, der mit einer soliden Leistung ebenfalls hervorzuheben ist. 

Es spielten: Lorenz - Windisch, Twardawa, Roloff - Kröger, Krohn, Dalkiran, Ogasie, Cepic - Sano, Breidthardt

 

Bilder vom Hammonia Spiel

0-1 bei SC Condor II

Nach einem schwachen Spiel und einem späten Gegentreffer mussten wir ohne einen Zähler die Heimreise an die Fichteroad antreten. Unsere stark ersatzgeschwächte Mannschaft konnte gegen eine engagierte, jedoch keinesfalls hochüberlegene Truppe des SCC nie entscheidende Akzente setzen und die Zuschauer überzeugen. Es wurde wenig Laufbereitschaft gezeigt und im Sturm wurde jegliche Torgefährlichkeit vermisst. 

Zu gefallen wussten lediglich unser Torwart Nils Lorenz, der einen Gegentreffer lange Zeit vermied und Youngster Eddi Cepic, der mit einer engagierten Leistung wenigstens versuchte, das Spiel dynamischer zu gestalten. 

Die lange Verletztenliste von vielen gestandenen Spielern wird nun auch noch mit Julian Yildirim aufgefüllt. Er zog sich im Training einen Muskelfaserriss zu und wird 3-4 Wochen ausfallen.

Ebenfalls nicht dabei sein konnten Adem Dalkiran, der unserer 2. Liga beim 5-2 Sieg gegen Zaza mit 2 Treffern aushelfen konnte, sowie Johannes Krohn, der Brieftaube spielt und im Ausland verweilt.

 

Die Aufstellung: Lorenz - Windisch, Rolof, Jenckel - Breidthardt, Ogasie, Cepic, Kröger, Ramos - Sano, Engin

Mo

21

Mär

2011

0-0 bei BU II

Unser Auswärtsspiel bei BU II am vergangenen Wochenende endete 0-0.

 

Viel gibt es dazu also nicht zu sagen. In der ersten Halbzeit waren wir überlegen, in der zweiten Halbzeit BU.

 

Fazit: Der etatmäßige Artikelschreiber hat mit seiner Entscheidung das HSV Spiel im Stadion zu gucken die richtige Entscheidung getroffen.

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13.03. 1-4 Heimpleite gegen Berne

Die schönste Bank der Liga
Die schönste Bank der Liga

Nach dem schon recht farbenfrohen und unterhaltsamen Hinspiel in Berne, (3 rote Karten, 6 Tore) freuten sich die zahlreich erschienen Zuschauer auch heute auf ein abwechslungsreiches Match und dies sollten sie auch zu sehen bekommen.

 

Eilbek Trainer Kilian beorderte zum ersten Mal überhaupt den angeschlagenen Timm Schwemann auf die Libero Position. Unser Halb-Norweger bot auf der für ihn ungewohnten Position eine passable Leistung, kam aber nicht ganz an sein früheres Bremer-Idol Rune Bratseth ran, seine Interpretion erinnerte teilweise mehr an die Spielweise von Kjetil Rekdal.

 

Auf der linken Mittelfeldseite kam Alex Breidthardt zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz für den SCE und ersetzte den ortsabwesenden Joe Krohn.

 

Zum Spiel: Der Tabellendritte aus Berne war von Beginn an leicht feldüberlegen und so dauerte es nur bis zur 15 Minute eher der Gast per Flachschuss mit 1-0 in Führung ging. Einige Minuten später setzte sich einer der gefährlichen Berner Angreifer auf unserer linken Abwehrseite durch, passte von der Grundlinie zurück in den 5er und der zweite Angreifer hatte keine Mühe den Ball einzuschieben.

 

 

Kopfballungeheuer Lars Jenckel
Kopfballungeheuer Lars Jenckel

Im Vergleich zum Hinspiel eine deutliche Leistungssteigerung. In Berne lagen wir bereits nach 3 Minuten mit 0-2 zurück. Somit war also noch einiges möglich. Aber heute lief es leider etwas anders, auch kartentechnisch. Das Spiel wurde nach dem Rückstand etwas hektischer und es gab einige unnötige Fouls und Nickligkeiten.

 

In der 35 Minute dann der vorläufige Höhepunkt. Nach einem Foul im Mittelfeld wirft SCE Stürmer Timo Schmidt seinem Gegenspieler aus 4 Metern Entfernung den Ball per Bogenlampe zu. Dieser weiß anscheinend nicht, dass man mit den Händen auch fangen kann und lässt den Ball auf seinen Kopf fallen. Der Schiri zeigt Schmidt die rote Karte. Seltsame Szene. (Von hier aus gute Besserung an den Berner Spieler!)

 

Kurz darauf die nächste rote Karte. Diesmal gegen Berne. Ein Berner Spieler wird gefoult, springt wütend auf und deutet im Anschluss eine Kopfnuss an. Auch diesen Platzverweis muss man nicht geben. Immerhin bekommen die weiblichen Zuschauer was geboten. Der vom Platz gestellte Berner pöbelt noch eine Weile rum, zieht wutenbrannt sein Trikot aus und präsentiert den staunenden Zuschauern sein imposantes Six-Pack. Nicht schlecht für 3€ Eintritt!

 

Nach diesen hektischen und erotischen Szenen ging es erstmal in die Pause und die Gemüter beruhigten sich. Ein Doppelwechsel sollte in der zweiten Halbzeit noch einmal für frischen Wind sorgen. Kröger und Windisch kamen für Ogasie und Breidthardt in die Partie. Und tatsächlich die ersten Minuten nach dem Wechsel gehörten uns.

 

Vor allem Esteban Ramos sorgte mit seinen Standards für ständige Gefahr. Mit einem Freistoß aus gut und gerne 35 Metern Torentfernung scheiterte er zunächst noch am Pfosten des Berner Gehäuses. In der 60 Minute war es dann aber soweit. Gut getimter Freistoß von Ramos, Kopfballverlängerung Kröger und am zweiten Pfosten nickt Sano ein zum Anschlusstreffer.

 

Ein Ruck ging durch die Truppe. Sollte da wirklich noch was gehen? Wir spielten weiter munter nach vorne und witterten Morgenluft. Dann aber die kalte Dusche. Mitten in unsere Drangperiode setzt sich ein Berner Angreifer gegen 3 unserer Abwehrspieler durch und passt von der Grundlinie zurück in den 5er. Tor! Eine Kopie des zweiten Berner Tores.

 

Jetzt war der Drops natürlich gelutscht und das Spiel plätscherte dem Ende entgegen. Kurz vor Schluss dann sogar noch das kuriose 4-1 für Berne. Eine Kullerball trudelt Richtung Torwart Hasenberg . Dieser springt in das mehr oder minder bedrohte Eck. Doch plötzlich springt der Ball, bedingt durch einen Platzfehler hoch und findet den Weg über unseren Keeper ins Tor. Ein am Ende verdienter Sieg der Gäste aus Berne.

 

Eilbek: Hasenberg; Schwemann, Jenckel, Roloff; Breidthardt (45. Min. Windisch), Y I L D I Z, Ramos, Ogasie (45. Min. Kröger), Dalkiran; Schmidt, Sano

 

Spielverlauf: 0-1 (15.Min.), 0-2 (25. Min.), 1-2 (60. Min.), 1-3 (67.Min.), 1-4 (82. Min.)

 

06.03. Lockerer Aufgalopp 4-0 Sieg bei Eidelstedt II

Das SCE Trainergespann an der Linie
Das SCE Trainergespann an der Linie

Heute war es endlich soweit, nach der wochenlangen knüppelharten Vorbereitung mit kilometerlangen Läufen, Spinning, Box und Taktikeinheiten ging es endlich wieder los. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen wartete mit der zweiten Vertretung von Eidelstedt das abgeschlagene Schlusslicht der Bezirksliga Nord.

 

In den ersten Minuten erarbeiteten sich die Gastgeber ein optisches Übergewicht und hatten etwas mehr vom Spiel. Da wir jedoch nicht die Erfolgsformel des FC Bayern (100% Ballbesitz bei 0% Raumgewinn und 0% Mut zum Risiko)praktizieren, konnte uns diese anfängliche Überlegenheit der Eidelstedter nicht schocken. Nach und nach kamen wir besser ins Spiel und freundeten uns mit dem holprigen Geläuf an.

 

So war es Dauerrenner Adem Dalkiran, der nach schöner Ablage von Timo Schmidt in der 15. Spielminute mit einem fulminanten Flachschuss für die 1-0 Führung sorgte. Nur wenige Minuten später dann eine genau getimte Ecke vom spanischen Standardspezialisten Esteban Ramos auf den Kopf von Julian Yildirim, seinen Kopfball muss Sano aus 24cm Entfernung nur noch über die Linie nicken.

 

In den folgenden Minuten erarbeiteten wir uns Torchance auf Torchance, nur der krönende Abschluss wollte einfach nicht gelingen. So musste erneut eine Ecke von „Goldfüßchen“ Ramos herhalten. Timo Schmidt netzte am ersten Pfosten unbedrängt per Kopf ein.

 

Mit dieser beruhigenden Führung ging es in die Pause. Nach dem Wechsel gab es einen kleinen Bruch in unserem Spiel, wohl auch ein Grund dafür waren die Auswechslungen von Windisch und Keibel (verletzte sich bei einem Tritt in den Rasen). Die Gastgeber tauchten nun ein ums andere Mal vollkommen frei vor unserem Tor auf, scheiterten aber entweder an unserm guten Keeper Jan-Phillip Hasenberg oder an eigenen technischen Unzulänglichkeiten.

 

 

 

Stolzer Interimskapitän Adem Dalkiran
Stolzer Interimskapitän Adem Dalkiran

So dauerte es bis zur 80. Minute, ehe Timo Schmidt nach einem Schuss von Steven Esser zum 4-0 Endstand abstauben konnte.

 

Fazit: Der Start ins neue Jahr ist geglückt und die Pflichtaufgabe wurde locker gemeistert, aber der heutige Gegner war absolut kein Maßstab. Die nächsten Spiele werden zeigen, wo wir wirklich stehen.

 

Eilbek: Hasenberg; Keibel (50. Min. Esser), Roloff, Y I L D I Z, Jenckel; Windisch (45 Min. Krohn), Ramos, Osagie (75. Min. Krützmann), Dalkiran; Schmidt, Sano

 

Spielverlauf: 0-1 Dalkiran (15. Min.), 0-2 Sano (20. Min.), 0-3 Schmidt (35. Min.), 0-4 Schmidt (80. Min.)

 

 

28.11. Slapstick am Sonntagmorgen

Das heutige Eisfußballspiel gegen ETV II endete leistungsgerecht 0-0. Die wenigen Zuschauer sahen ein Spiel, das diesen Namen nicht verdiente. Vielleicht sollte man auf Schnee einfach keinen Fußball spielen, wie die zahlreichen Absagen es zeigen. Auf normalem Untergrund wären die Siegchancen gegen die Gäste wohl etwas besser gewesen. So war das Unentschieden am Ende für uns sogar ein Punktgewinn, da die Stürmer der Gäste einige hundertprozentige Torchancen vergaben, weil sie am Platz verzweifelten.

 

Tore: Fehlanzeige

 

Eilbek: Lorenz; Lauschat, Roloff, Jenckel; Keibel, Yildiz, Schwemann, Dalkiran, Bublitz (60. Min. Krohn); Schmidt (65. Min. Kröger) ,Busker

 

21.11. 0-4 Pleite beim Spitzenreiter

Heute stand das schwere Auswärtsspiel beim Spitzenreiter SC Alstertal Langenhorn auf dem Programm. Auf dem schwer zu bespielenden Geläuf zeigten wir in der ersten Halbzeit eine sehr ordentliche Leistung und konnten das Spiel ausgeglichen gestalten. Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware.

 

Kurz vor der Pause dann jedoch die Führung für den Gastgeber. Nach einem langen Ball klärte Jan Keibel in höchster Not mit dem langen Bein. Torhüter Nils Lorenz, der schon am Boden lag wurde quasi dazu gezwungen den Ball mit den Händen aufzunehmen. Konsequenz aus dieser Verkettung unglücklicher Umstände, indirekter Freistoß für SCALA acht Meter vor unserem Tor.

 

Diese Chance ließ sich der Tabellenführer nicht entgehen. So ging es für uns mit einem 0-1 Rückstand in die Kabinen.

 

Nach dem Seitenwechsel erhöhte SCALA das Tempo und übernahm vollends die Kontrolle über das Spielgeschehen. So dauerte es auch nur weitere fünf Minuten bis zum 2-0. Wiederum nur 10 Minuten später das 3-0 für den Gastgeber. Danach gab es fast Chancen im Minutentakt für den Tabellenführer. Dank Torhüter Nils Lorenz und dem Unvermögen der SCALA Angreifer konnten wir das Ergebnis noch einigermaßen im Rahmen halten und kassierten das 0-4 erst in der Nachspielzeit.

 

In dieser Form werden die Alstertaler am Ende der Saison mit Sicherheit den Aufstieg in die Landesliga schaffen. Kleiner Wermutstropfen beim ansonsten guten Auftreten der Gastgeber waren die zahlreichen und teilweise lächerlichen Schwalben zu denen die Angreifer im Strafraum ansetzten. Erbärmlich! Das gute Schirigespann ließ sich von diesen Aktionen zwar nicht täuschen, versäumte es aber hier in Form von gelben Karten ein Zeichen zu setzen.

 

Spielverlauf: 1-0 (44.Min.), 2-0 (50.Min.), 3-0 (60.Min.), 4-0 (90.Min.)

 

Eilbek: Lorenz, Lauschat, Roloff, Jenckel; Keibel, Kröger (80. Min. Cepic), Yildiz, Dalkiran, Bublitz, Esser (60. Min. Busker), Schwemann

 

07.11. Die Null steht

Timm Schwemann zieht ab zum Siegtreffer
Timm Schwemann zieht ab zum Siegtreffer

Im heutigen Heimspiel ging es gegen Tura Harksheide. Die Harksheider hatten vor Saisonbeginn groß auf dem Transfermarkt zugeschlagen und quasi die komplette Mannschaft von Holstein Quickborn aus der Landesliga Hammonia verpflichtet. Somit galten sie als der große Favorit auf die Meisterschaft. Nach gutem Start ist die Mannschaft mittlerweile ins Mittelfeld der Tabelle durchgereicht worden.

 

Das Spiel begann dramatisch. Unser Neuzugang Julian Yildiz zog sich nach einem Zweikampf in der zweiten Spielminute eine Platzwunde am Kopf zu. Doch dank unseres behenden Betreuers Mathe Behn konnte er nach einigen Minuten intensiver Behandlung mit einem Turban à la Dieter Hoeneß (Pokalfinale '82) wieder am Spielgeschehen teilnehmen und hielt tatsächlich bis zum Schlusspfiff tapfer durch.

 

Das Spiel indes entwickelte sich wie erwartet, Tura versuchte das Spiel zu diktieren und wir wurden in die Defensive gedrängt. Torhüter Nils Lorenz musste ein ums andere Mal mutig eingreifen, war aber jederzeit Herr der Lage. Nach 30 Minuten unser erster vielversprechender Angriff nach Pass von Turban-Julian ist Timm Schwemann zur Stelle und netzt aus 16 Metern Torentfernung überlegt ein. Mit dieser knappen Führung ging es in die Pause.

Nach dem Wechsel dasselbe Bild. Tura blieb überlegen und wir verlegten uns aufs Kontern. Torhüter Nils Lorenz, der letzte Woche in Schnelsen schon eine starke Leistung ablieferte, steigerte sich noch einmal und zeigte einige überragende Reflexe. So konnten wir die Führung diesmal über die kompletten 90 Minuten über die Ziellinie retten und mal wieder einen Dreier verbuchen.

 

Am nächsten Sonntag kommt es um 10.45 an der Fichteroad zum ersten Spiel der Rückrunde. Gegner ist dann der Aufstiegsaspirant Bramfeld II.

 

Spielverlauf: 1-0 Schwemann (30. Min.)

 

Eilbek: Lorenz; Lauschat, Jenckel, Keles; Keibel, Yildiz, Roloff, Dalkiran, Krohn; Schwemann, Bublitz (75. Min. Esser)

 


Fotograf Rüdiger Abend war heute wieder live vor Ort und hat einige spektakuläre Bilder geschossen, einfach hier klicken: Bilder SC Eilbek-Harksheide

 

31.10. Remis in Schnelsen

Torschütze und Torwart Torben Kröger hier im Spiel gegen Paloma
Torschütze und Torwart Torben Kröger hier im Spiel gegen Paloma

Auf dem nassen und glitschigen aber gut zu bespielenden Platz von Germania entwickelte sich von Beginn an ein Spiel, das vor Fehlpässen nur so strotzte. So war es mehr als verwunderlich, dass wir nach einer Viertelstunde in Führung gehen konnten. Ein Freistoß von Torben Kröger aus gut und gerne 25 Metern Torentfernung ditschte auf dem nassen Rasen auf und schlug unhaltbar im Tor der Gastgeber ein.

 

Kurz darauf unsere zweite Chance Budde Busker stürmte vollkommen frei auf den Torhüter zu. Im letzten Moment versprang der Ball aufgrund eines Platzfehlers und Budde schoss den Torwart unkontrolliert an. Schade. Nach dieser Szene stellten wir unsere Offensivbemühungen ein und gingen erstmal mit der knappen Führung in die Pause.

 

Nach dem Pausentee dasselbe Bild. Germania diktierte das Geschehen und wir bolzten die Bälle hinten raus. Torhüter Nils Lorenz bot eine starke Leistung und rettete ein ums andere Mal mit tollen Paraden die Führung. Auch die neuformierte Abwehr mit Andi Roloff, Cem Keles und vor allem Lars Jenckel bot eine starke Partie und stemmte sich kämpferisch stark gegen den drohenden Ausgleich.

 

Unzählige Male segelte der Ball durch unseren Strafraum und bis zur 90. Minute hielt unser Bollwerk dem Sturmlauf der Gastgeber statt. In der Nachspielzeit dann noch einmal Ecke für Germania. Der Ball wird abgewehrt und ein Schnelsener zieht aus 20 Metern ab. Der Ball droht im Tor einzuschlagen, doch auf der Linie steht Interimstorhüter Torben Kröger und lenkt den Ball mit einem Handreflex über die Latte. Die logische Folge, rot für Torben und Elfmeter.

 

Der Schütze verwandelt sicher und das Spiel ist vorbei. Ärgerlich dieser Ausgleich in letzter Sekunde, aber wahrlich nicht unverdient.

 

Spielverlauf: 0-1 Kröger (15. Min.), 1-1 (90. Min./HE)

 

Eilbek: Lorenz; Roloff, Bublitz, Jenckel; Keibel, Schwemann, Kröger, Dalkiran, Krohn; Busker (46. Min. Keles), Esser (75. Min. Krink)

 

24.10. Heimniederlage gegen Paloma II

Immer einen Schritt zu spät
Immer einen Schritt zu spät

Bei stürmischem und regnerischem Wetter kam es heute zum Derby mit Paloma II. Von der Tabellenkonstellation her gingen wir als klarer Favorit ins Spiel.

 

Das Spiel verlief in der ersten Hälfte wie erwartet, bis auf die ersten fünf Minuten kamen die Gäste kaum einmal nach vorne. Bei geschätzten 73% Ballbesitz vermochten wir es aber nicht die Führung herauszuschießen. Bublitz und Dalkiran vergaben aussichtsreich, Busker scheiterte mit zwei Fernschüssen. Die Devise in der Halbzeitpause lautete, weiter marschieren, irgendwann machen wir schon unser Tor.

 

Nach dem Wechsel aber der Schock. In der 52. Minute der erste Torschuss der Gäste und schon lagen wir 0-1 zurück. In der Folge versuchten wir wieder Druck aufzubauen und uns Chancen rauszuspielen. Es blieb allerdings beim Versuch. Wirklich klare Chancen konnten nicht kreiert werden und so liefen wir in der 70. und 85. Minute in weitere Konter (Torschüsse 2 und 3) und lagen mit 0-3 zurück.

 

Timm Schwemann gelang in der letzten Spielminute lediglich noch der Anschlusstreffer.

 

Spielverlauf: 0-1 (52. Min.), 0-2 (70. Minute), 0-3 (85. Minute), 1-3 Schwemann (90. Minute)

 

Eilbek: Lorenz; Lauschat, Keibel, Roloff; Kröger (60. Min. Esser), Ramos, (85.Min. Krink) Schwemann, Krohn, Dalkiran; Busker, Bublitz

 

Fotograf Rüdiger Abend war heute wieder live vor Ort und hat einige spektakuläre Bilder geschossen, einfach hier klicken: Bilder SC Eilbek-Paloma II

 

17.10. ...und man nannte Sie Kunstrasencracks United

Hennings erster Streich
Hennings erstes Tor für den SCE

Auf unserem Lieblingsbelag Kunstrasen war ein Sieg bei den momentan flügellahmen Adlern von UH fest eingeplant. Von Anfang machten wir Druck und erspielten uns ein Übergewicht. Nach einer Viertelstunde klingelte es dann zum ersten Mal im Kasten der Heimelf. Jan Keibel vernaschte auf rechts gleich zwei Gegenspieler in Folge per Tunnler und schlug einen langen Ball auf Timm Schwemann. Timm zog mit einem kurzen Sprint am letzten Abwehrmann vorbei und versenkte die Kugel im Gehäuse.

 

Nach der Führung zogen wir uns nicht zurück, sondern praktizierten weiterhin ein Pressing vom Allerfeinsten, dabei brachte sich die schwache UH Abwehr ein ums andere Mal durch konfuse Aktionen selber in Bedrängnis.

 

In der 25. Minute war es dann endlich soweit. Henning Bublitz schoss sein erstes Tor für unsere Farben. Ein schöner Schuß aus der Drehung fand aus 18 Metern den Weg ins lange Eck. Unhaltbar! Nach dieser beruhigenden zwei Tore Führung zogen wir uns im sicheren Gefühl etwas zurück und überließen UH das Spielfeld. Die Strafe folgte auf dem Fuße. Im Anschluß an eine Ecke konnte UH auf 1-2 verkürzen.

 

Jetzt galt es also wieder den alten Abstand herzustellen und erneut war es Henning Bublitz, der sich einen langen Ball ersprintete, gegen 2 Abwehrspieler nebst Torwart durchsetzte und den Ball im Tor unterbrachte. Doch damit nicht genug noch vor der Pause erhöhte Tormaschine Jo Krohn mit einem satten Linksschuß auf 4-1. Der Drops war also schon zur Pause gelutscht.

 

Wenige Minuten nach Wiederanpfiff, schöner Pass von Keibel auf Bublitz, der am heutigen Tag halb Mensch halb Maschine war und Henning lässt sich nicht lange bitten und macht sein drittes Tor. Die letzte halbe Stunde spielten wir unseren Stiefel runter, ohne dabei jedoch weitere Tore zu erzielen.

Unrühmliche Höhepunkte waren eine gelb-rote Karte für einen UH Angreifer nach einem Amoklauf. Wieso das nur gelb-rot war wird für immer das Geheimnis des Schiris bleiben. Normal ist das glatt rot und nächster Pflichtspielballkontakt im Jahr 2011.

 

Unser Man oft he Match sah kurz darauf auch noch gelb-rot, weil sein entnervter Gegenspieler ihm eine Kopfnuss verpassen wollte! Ja nee is klar Schiri. Bis auf diese kuriosen Entscheidungen gibt es eigentlich nicht viel mehr zur zweiten Halbzeit zu sagen.

 

In einem kurzen Gespräch nach dem Spiel sagte Henning mir, auf seine Lesitungsexplosion angesprochen, dass er heute zum ersten Mal seit Jahren eine neue Müslisorte zum Frühstück getestet hätte. Den Namen der Sorte wollte er mir leider nicht verraten. Aber ich bleib dran!

 

Spielverlauf: 0-1 Schwemann (15. Min.), 0-2 Bublitz (25. Min.), 1-2 (28. Min.), 1-3 (34. Min. Bublitz), 1-4 Krohn (40.Min.), 1-5 Bublitz (55. Min.)

 

Eilbek: Lorenz; Lauschat, Keles (65. Min. Ramos), Roloff; Keibel, Schwemann, Kröger, Dalkiran, Krohn (72. Min. Krink) ; Busker, Bublitz

 

Fotograf Rüdiger Abend war heute wieder live vor Ort und hat einige spektakuläre Bilder geschossen, einfach hier klicken: Bilder UH-Adler - SC Eilbek

 

10.10. Torloses Unentschieden gegen Post

Das Spiel gegen Post begann heute schon vor dem Anpfiff. Torhüter Nils Lorenz sah die gelbe Karte, weil er mit dem Fuß eine Markierung am eigenen 5 Meter Raum machte. (Siehe unten Sonderartikel kleine Regelkunde). Nachdem der Schiri sich somit gleich wertvolle Sympathiepunkte verdient hatte, konnte es endlich losgehen.


In den ersten Minuten konnten wir uns ein spielerisches Übergewicht erarbeiten, ohne dass wir uns dabei jedoch nennenswerte Torchancen erspielten. Die beste Szene hatte dabei Steven Esser. Sein fulminanter Schuß aus 20 Metern landete an der Unterkante der Latte und sprang wieder zurück ins Spielfeld. Das war es aus unserer Sicht schon an Torszenen in der ersten Halbzeit. Auf der anderen Seite verpasste es ein Angreifer der Postler den Ball in unserem Tor unterzubringen. Aus 6 Metern Torentfernung schaffte er das Kunststück 10 Meter über und 20 Meter neben das Tor zu schießen, das muss man auch erstmal hinkriegen. Glück gehabt.


Nach dem Wechsel beschränkte sich Post hauptsächlich auf das Verteidigen und kam nur noch zu einer Torchance nach einem Konter. Auch wir verstanden es nicht, uns Torchancen herauszuspielen, wurden in einer Szene jedoch auch deutlich vom Schiri benachteiligt, als er einen glasklaren Rückpass zum Torwart nicht pfiff…also man hat ja schon viele gesehen aber…ach lassen wir das. In der 60. Minute endlich die ersehnte Führung. Nach einem Freistoß und Schuß von Adem Dalkiran drückt Torben Kröger den Ball über die Linie. Aber zu früh gefreut, das Gespann entscheidet auf Abseits.


So plätscherte das Spiel bis zur 75. Minute vor sich hin. Die letzte Viertelstunde hatte es allerdings nochmal in sich. Ein Freistoß und eine Ecke nach der anderen segelte in den Strafraum der Gäste. Wir brachten es jedoch nicht fertig, dem Ball den entscheidenden letzten Tick zu geben, so dass er den Weg ins Tor fand. So blieb es in einem müden Kick am Ende beim torlosen Unentschieden.

 

Spielverlauf: Tore Fehlanzeige


Eilbek: Lorenz; Lauschat, Roloff, Jenckel; Krohn, Schwemann, Kröger, Bublitz, Dalkiran; Esser (75. Min. Phillip), Busker

 

03.10. Nur 3-3 beim Schlusslicht

Das Spiel beim Tabellenletzten hatten wir uns sicherlich anders vorgestellt. Beim bisher noch sieglosen Schlusslicht Hammonia konnten wir am Ende sogar noch mit dem einen Pünktchen zufrieden sein.

 

Das Problem, das sich wie ein roter Faden durch das Spiel zog war für uns der Platz. Ein tiptop gepflegter Rasenplatz, eigentlich ein Traum. Aber durch die nasse Witterung am Morgen war der Platz dermaßen schnell, dass wir eine Fehlpassquote von geschätzten 70% erreichten.

 

Andererseits muss man sich auch fragen, wieso man es in einem Spiel, das 90 Minuten dauert, nicht schafft, sich auf den Platz einzustellen. Man macht mal eben 2-3 Fehlpässe und sollte doch danach mal checken, dass man vielleicht mal nicht so hart gegen den Ball tritt oder den Ball direkt in den Fuß des Mitspielers spielt. Aber die Lernkurve diesbezüglich ging bei den meisten Spielern gegen null.

 

Nach einem ausgeglichenen Beginn hatten wir nach einer Viertelstunde die Riesenchance zur Führung, aber Budde Busker scheiterte, nachdem er zuvor gefoult worden war, mit einem schwach geschossen Strafstoß am Hammonia Schlußmann.

 

Kurz darauf doch die Führung. Jo Krohn sorgte mit seinem zweiten Kopfballtor im Kalenderjahr 2010 für die Führung. Langsam aber sicher zahlt sich sein Spezial-Haarshampoo aus!

Weitere Chancen wurden kreiert, Busker setzte sich gegen die Hammonia Abwehr durch und legte vor dem Tor quer, doch ein Abwehrbein konnte in letzter Sekunde klären. Kurz darauf ein Musterbeispiel für einen Elfmeter. Busker luchst seinem Gegenspieler den Ball ab und läuft in den Strafraum. Der Gegner zieht und zerrt ihn am Trikot, aber anstatt zu fallen läuft Busker weiter und versucht einen Querpass, der abgefangen wird. Der Schiri verweigert jedoch den fälligen Pfiff, womit wir wieder bei der Lernkurve sind, einfach fallen lassen und gut, eigene Blödheit.

 

In der 45.Minute der Schock. Quasi mit dem Halbzeitpfiff der Ausgleich für den Gastgeber. Nach einem krassen Abwehrfehler, erzielt Hammonia mit dem bis dato ersten Torschuss den überraschenden Ausgleich. Das war eine kalte Dusche.

 

Nach dem Wechsel versuchten wir von Beginn an, wieder die Führung herauszuspielen. Schon in der 50. Minute war es soweit, erneut war Jo Krohn zur Stelle. Diesmal traf er mit seiner linken Klebe in die Maschen. Diese Führung sollte doch Ruhe und Sicherheit geben. Aber weit gefehlt Hammonia übernahm mehr und mehr die Spielkontrolle und kam zu weiteren Chancen.

 

Das 2-2 war jedoch trotzdem vermeidbar. Ein Hammonia Spieler konnte von uns selbst mit 4 Spielern nicht daran gehindert werden, eine Flanke vors Tor zu schlagen. Der Ball wurde lang und länger und am langen Pfosten brauchte der Angreifer nur noch einzunicken.

 

Das Spiel wogte jetzt hin und her. In der 70. Minute Freistoß für uns an der Außenlinie. Der Ball segelt in den Strafraum und im allgemeinen Tohuwabohu beendet Jan Keibel seine Torflaute und trifft zur erneuten Führung. Das sollte doch aber jetzt endlich zum Sieg reichen. Keine fünf Minuten später eine Szene, die auf youtube wohl innerhalb von 3 Tagen eine Millionen Klicks erreichen würde. Ein langer Ball Richtung Hammonia Strafraum. Der Keeper muss raus um den Ball wegzuschlagen und säbelt voll drüber. Einer unserer Angreifer steht 15 Meter mittig frei vor dem leeren Tor. Doch anstatt zu schießen stoppt er erstmal den Ball und geht noch ein paar Meter. Leider tut er dies so langsam, dass noch ein Abwehrspieler per Grätsche klären kann. Unglaublich!

 

Und am Ende kam es wie es dann in so einem Spiel kommen musste. Ecke für Hammonia kurz vor Schluss und per Kopf der nicht unverdiente Ausgleich.

 

Für uns kann es jetzt nur heißen abhaken, weiter und nächste Woche eine Trotzreaktion zeigen.

 

Spielverlauf: 0-1 Krohn (15. Min.), 1-1 (45. Min.), 1-2 Krohn (50. Min.), 2-2 (60. Min.), 2-3 Keibel (70. Min.), 3-3 (85. Min.)

 

Eilbek: Lorenz, Lauschat, Keles, Bublitz; Keibel, Ramos, Roloff, Kröger (65. Min. Jenckel), Krohn; Dalkiran, Busker

 

 

19.09. Ausgleich in der Nachspielzeit 1-1 gegen BU II

Nach zuletzt zwei Siegen in Serie kam es heute an der Fichteroad zum Aufeinandertreffen mit BU II. Die robusten und zweikampfstarken Gäste übernahmen von Beginn an das Kommando und ließen uns kaum aus der eigenen Hälfte kommen, ohne sich dabei jedoch zunächst klare Torchancen zu erspielen.

 

Nach 20 Minuten dann die erste Großchance für uns, nach einem Fehler in der BU Abwehr schöner Pass von Stefan Ramos auf Budde Busker. Dieser taucht plötzlich frei vorm Torwart auf, kann den Ball aber nicht am Keeper vorbeibringen. In der Folge gab es 2-3 gute Gelegenheiten für die Barmbeker, aber die Angreifer verzogen jeweils knapp.

 

So ging es erstmal torlos in die Pause. Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag, der erste Angriff von BU führte gleich zum 0-1. Nicht unverdient nach den in der ersten Halbzeit gezeigten Leistungen.

 

Nun galt es für uns, den Schalter umzulegen und auch mal selber ein bißchen was nach vorne zu machen. Doch das war leichter gesagt als getan. Die gut gestaffelte BU-Abwehr ließ nur wenig zu und so kamen wir nur zu einigen kleineren Gelegenheiten. Ein Schuß von Timm Schwemann aus 18 Metern, Kopfball des eingewechselten Henning Bublitz im Anschluss an einen Freistoß, Schuß von Adem Dalkiran aus der Drehung, tolle Volleyabnahme von Jo Krohn knapp am Winkel vorbei. Aber alles in allem lief es auf die zweite Heimniederlage der Saison hinaus.

 

In der Nachspielzeit unsere letzte Gelegenheit. Budde Busker setzt sich auf Außen durch, zieht in die Mitte Richtung Strafraum und schiebt den Ball überlegt ins lange Eck. So konnten wir in einem schon verloren geglaubten Spiel in letzter Sekunde doch noch einen Punkt retten.

Am kommenden Sonntag steht gleich das nächste Heimspiel auf dem Programm. Gegner ist dann Condor II.

 

Spielverlauf: 0-1 (50. Min.), 1-1 Busker (90. Min.)

 

Eilbek: Lorenz; Windisch, Keles, Roloff; Keibel, Schwemann, Ramos (Bublitz 62. Min.), Krohn, Kröger, Dalkiran; Busker

 

 

12.09. Spektakel mit Happy End

Den Start in das heutige Spiel hatten wir uns wohl etwas anders vorgestellt. Nach drei Minuten stand es schon 2-0 für den gastgebenden TuS Berne.

 

Was war passiert? Anstoß Berne, langer Ball, Torhüter Lorenz zögert. Der Berner Angreifer köpft den Ball über unseren Keeper Richtung Tor. Sascha Windisch will klären, schafft es aber nur noch den Ball an die Latte zu schießen. Von dort findet der Ball den Weg ins Tor. 1-0 für Berne nach 6 Sekunden. Unglaublich.

 

Kurz darauf der zweite Angriff der Gastgeber. Wieder ist die Abwehr nicht ganz auf der Höhe und es steht 2-0 nach drei Minuten. Eine derbe Klatsche droht. Nach diesen beiden Toren waren wir natürlich total bedient und taumelten sprichwörtlich wie ein angeschlagener Boxer über den Platz. Glücklicherweise gelang es den Bernern nicht, ein weiteres Tor nachzulegen.

 

Nach 20 Minuten dann unsere erste Offensivaktion. Langer Ball auf Timm Schwemann, eigentlich zu lang, aber der Berner Torwart lässt den Ball durch die Hände flutschen. Timm schaltet schnell, erreicht den Ball vor der Grundlinie und legt klug zurück auf den heranstürmenden Budde Busker, der keine Mühe hat den Ball im Tor unterzubringen.

 

Bis zu diesem Zeitpunkt verlief das Spiel zwar kurios mit vielen Fehlern und Toren, war jedoch keineswegs hitzig oder unfair. Nach einer halben Stunde überschlugen sich dann jedoch die Ereignisse. Gewühl im Strafraum der Gastgeber, der Ball landet bei Schwemann, der muss den Ball aus 3 Metern eigentlich nur noch einschieben und wird klar umgehauen. Schiri Schulz-Greco entscheidet sofort auf berechtigten Strafstoß, zieht zur großen Überraschung aller Beteiligten jedoch auch die rote Karte gegen den Berner Abwehrmann. (Aus purem Eigeninteresse habe ich jetzt mal einen Blick ins Regelbuch geworfen und da steht tatsächlich: Rote Karte für Vereiteln einer offensichtlichen Torchance für einen auf sein Tor zulaufenden Gegenspieler durch ein Vergehen, das mit Freistoß oder Strafstoß zu ahnden ist)

 

Somit zwar eine harte aber regelkonforme Regelauslegung.

 

Budde Busker verwandelte den anschließenden Strafstoß sicher zum 2-2 Ausgleich. In der 35. Min. dann die nächste brisante Szene. Kapitän Jan Keibel führt an der Außenlinie einen Zweikampf mit seinem Berner Gegenspieler. Der Ball wird zunächst geklärt, aber der Berner Spieler tritt Keibel wohl aus Versehen nochmal auf den Fuß. Schulz-Greco entscheidet sich nach langer Diskussion mit seinem Assistenten, der einen Meter neben der Szene stand, dafür erneut eine rote Karte gegen den Gastgeber zu zücken. Eine knallharte Entscheidung.

 

Nach dieser turbulenten ersten Halbzeit nahmen wir uns in der Pause vor, die zahlenmäßige Überlegenheit auszunutzen und Ball und Gegner laufen zu lassen. Das war jedoch leichter gesagt als getan. Die Berner igelten sich verständlicherweise komplett in der eigenen Hälfte ein und machten die Räume eng. Unsere Angriffsbemühungen blieben größtenteils harmlos.

 

So dauerte es bis zur 60. Minute ehe Torben Kröger im Anschluss an eine Ecke mit einem sehenswerten Schuß aus 18 Metern für die ersehnte Führung sorgte. Unser Spiel besserte sich trotz der Führung nicht. Im Gegenteil, die Berner hatten teilweise trotz doppelter Unterzahl noch einige gute Torgelegenheiten.

 

In der 73. Min. die Erlösung. Nach einem ausnahmsweise durchdacht vorgetragenen Angriff bediente Außenflitzer Henning Bublitz den mit aufgerückten Manndecker Andi Roloff, welcher den Ball uneigennützig in die Mitte auf den freistehenden Adem Dalkiran legte. Dieser drosch den Ball aus fünf Metern Torentfernung in die Maschen.

 

Im Anschluss an dieses 2-4 kam es dann noch zu einigen unschönen Szenen und einer weiteren roten Karte gegen Berne nach einem brutalen Foulspiel (85 Min.). Ein weiteres übles Foul in der 88. Minute blieb ungeahndet, auch hier hätte es eigentlich rot geben müssen. Sowas muss wirklich nicht sein!

 

Kurz darauf war Schluß und Schiri Schulz-Greco und sein Gespann flüchteten vor den wütenden Berner Fans in die Kabine. Durch diesen Sieg in einem vor allem in der ersten Halbzeit spektakulären Spiel konnten wir uns in Spitzengruppe der Liga etablieren und haben jetzt zwei Heimspiele gegen BUII und Condor II vor der Brust.

 

Wir bedanken uns bei unserer zweiten Mannschaft, die uns nach ihrem eigenen 10-0 Sieg! Tatkräftig von der Seitenlinie unterstützte und schon kräftig Kurs Richtung Aufstieg in die Kreisliga nimmt.

 

Spielverlauf: 1-0 (1.Min.), 2-0 (2.Min.), 2-1 Busker (20.Min.) 2-2 Busker (FE/30.Min), 2-3 Kröger (55.Min.), 2-4 Dalkiran (73.Min.)

 

Eilbek: Lorenz, Windisch, Lauschat (80.Min. Terfehr), Roloff; Keibel, Ramos (60. Min. Bublitz), Dalkiran, Kröger (75. Min. Keles), Krohn; Busker, Schwemann

 

05.09. Zurück in der Erfolgsspur

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge sollte heute im Heimspiel gegen den Abstiegskandidaten Eidelstedt II endlich mal wieder ein Dreier eingefahren werden. Die Eidelstedter erwiesen sich dabei im gesamten Spiel als harmlos und verzeichneten nur einen einzigen Torschuss.

 

Vor dem Wechsel dominierten wir das Geschehen, vergaben jedoch beste Gelegenheiten. Nach einem Lattenschuß und einem Pfostenschuß vergab sogar der ansonsten sichere Elfmeterschütze Sascha Windisch einen Strafstoß. Es dauerte bis zur 38. Spielminute ehe Stürmer Timo Schmidt mit einem Kopfball das erlösende 1-0 erzielte. Das sollte doch Sicherheit geben für den zweiten Abschnitt.

 

Aber weit gefehlt, in der 55. Minute erhielt der Gast einen Freistoß zugesprochen, dieser Freistoß aus halblinker Position fand den Weg vorbei an Freund und Feind und schlug im langen Eck ein, ohne das er von einem Spieler berührt wurde.

 

Dieser Treffer weckte uns richtig auf. Kaum zwei Minuten später erzielte Budde Busker nach Zuspiel von Timo Schmidt die erneute Führung (57. Min.). Fünf Minuten später war es erneut Busker, der aus dem Gewühl heraus abzog und den Gästekeeper überwinden konnte (62. Min.). Die Tore vier und fünf ließen auch nicht lange auf sich warten. Busker per Foulelfmeter und Adem Dalkiran waren die Torschützen.

 

Nach dieser klaren Führung ließen wir es etwas ruhiger angehen und vertändelten noch leichtfertig einige gute Kontergelegenheiten. Trotzdem ist das 5-1 nach den beiden letzten Schlappen ein tolles Ergebnis, auf dem sich aufbauen lässt. Am nächsten Sonntag treten wir um 15 Uhr beim TuS Berne auf dem Berner Kunstrasen an.

 

Spielverlauf: 1-0 Schmidt (38. Min.), 1-1 (55. Min.), 2-1 Busker (57. Min.), 3-1 Busker (62. Min.), 4-1 Busker (FE/65. Min.), 5-1 Dalkiran (70.Min.)

 

Eilbek: Lorenz; Windisch, Roloff, Lauschat (75. Min. Terfehr), Keibel, Schwemann, Kröger, Dalkiran, Krohn (70. Min. Bublitz); Schmidt (60. Min. Ramos), Busker

 

28.08. Zweite Niederlage in Folge

Hier nun eine Kurzfassung zur Niederlage beim ambitionierten SC Poppenbüttel.

 

10. Min. Einstellung eines inoffiziellen Weltrekords. Der Schiri zückt die fünfte gelbe Karte, ohne das es bis zu diesem Zeitpunkt auch nur ein Foul gegeben hat. Respekt!

 

12. Min. 1-0 für Poppenbüttel

 

30. Min. Berechtigte gelb-rote Karte für Manndecker Cem Keles nach wiederholtem Foulspiel.

 

52. Min. 2-0 für Poppenbüttel nach einem Konter. Stark abseitsverdächtig (aber höchtens 3 m).

 

65. Min. 3-0 für Poppenbüttel nach schöner Einzelaktion.

 

75. Min. 3-1 Anschlusstreffer nach direktem Freistoß wird nicht gegeben wegen Abseits.

 

85. Min. Jetzt doch das 3-1 nach Foulelfmeter (fragwürdig), Sascha Windisch verwandelt sicher.

 

Spielverlauf: 1-0 (12. Min.), 2-0 (52. Min.), 3-0 (65. Min.), 3-1 Windisch (85. Min.)

 

Eilbek: Lorenz, Windisch, Keles, Roloff; Jenckel (45. Min. Bublitz), Schwemann, Kröger, Keibel, Dalkiran; Busker, Schmidt (75. Min. Esser)

 

22.08. Erste Niederlage in 2010

Nach dem guten Start und 3 Siegen aus den ersten 3 Spielen sollten heute im Heimspiel gegen VfL 93 die nächsten Punkte eingefahren werden. Daraus wurde jedoch leider nix, wohl auch weil wir kurzfristig zwei Ausfälle zu verkraften hatten. Neben Abwehrrecke Matthias Lauschat fehlte auch das Herz der Mannschaft, Timm Schwemann, krankheitsbedingt.

 

Aufgrund dieser Ausfälle musste auch die bis zu diesem Spieltag stark spielende Abwehrformation umgestellt werden. Diese Umstellungen führten wohl auch dazu, dass wir uns nach 25 Minuten schon quasi selbst zwei Tore ins eigene Tor geschossen hatten. Der VfL nutzte zwei krasse Schnitzer zur schnellen 2-0 Führung. Trainer Kilian reagierte und brachte für Verteidiger Oli Strowig Mittelfeldmann Torben Kröger, der unter der Woche ebenfalls krankheitsbedingt hatte pausieren müssen.

 

Nach diesem Wechsel rückte Andi Roloff von der 6er Position wieder auf seine angestammte Manndeckerposition zurück. Unsere eigenen Angriffsbemühungen wurden zumeist vom starken Gästetorwart, der übrigens erst 15 Minuten vor Spielbeginn auftauchte, zunichte gemacht.

 

In der 40. Minute dann quasi die Vorentscheidung. Nach einem klug vorgetragenen Angriff konnten die Gäste auf 3-0 erhöhen. Mit diesem klaren Rückstand ging es in die Pause.

Nach dem Wechsel bestimmten wir zwar das Spiel, aber wieder machte uns der VfL- Torhüter mit starken Paraden einen Strich durch die Rechnung. So blieb uns fünf Minuten vor Schluss nur noch der Ehrentreffer durch Jo Krohn. Einziger Trost für uns, sein toller Schuß aus 20 Metern unter die Latte war wohl das schönste Tor des Tages.

 

Nach dieser ersten Punktspielniederlage in 2010, zuvor gab es 15 Siege aus 16 Spielen, geht es nun am kommenden Wochenende gegen den Meisterschaftsfavoriten SC Poppenbüttel. Dort müssen wir versuchen an unsere Abwehr- und Sturmleistungen der ersten drei Spieltage anzuknüpfen, wenn wir was zählbares mitnehmen wollen.

 

Spielverlauf: 0-1 (10. Min.), 0-2 (20. Min.), 0-3 (40. Min.), 1-3 Krohn (85. Min.)

 

Eilbek: Lorenz, Windisch, Keles (65. Min. Bublitz), Strowig (25. Min. Kröger); Krohn, Ramos, Roloff, Keibel; Busker, Schmidt, Dalkiran

 

15.08. Chancenwucher beim 5-1 über ETV II

Nachdem wir an den ersten beiden Spieltagen jeweils als Außenseiter in die Spiele gingen, durfte man heute gespannt sein, wie wir mit der Favoritenbürde zurechtkommen würden.

 

Das Spiel begann denkbar schlecht. Nach einem langen Einwurf wurde unsere Abwehr gleich in der ersten Minute überrumpelt. Unser erstes Gegentor in der Bezirksliga. Dieses Tor weckte uns richtig auf. Fortan übernahmen wir das Kommando und erspielten uns einige Torchancen. Eine davon nutzte Budde Busker. In der 10. Minute traf er mit einem schönen Drop-Kick in den Knick. Nach dem Ausgleich folgten weitere gute Gelegenheiten. Doch anders als in den ersten beiden Spielen, waren wir heute nicht ganz so treffsicher.

 

In der 24. Minute dann eine vorentscheidende Szene. Im Anschluss an eine Ecke köpfte Timm Schwemann Richtung Tor. Timo Schmidt verlängerte per Fuß und ein ETV Verteidiger klärte mit der Hand auf der Torlinie. Die folgerichtige Entscheidung des Schiris Elfmeter und rote Karte. Libero Sascha Windisch ließ dem Torwart keine Chance und nagelte den Ball ebenfalls in den Knick.

 

Trotz weiterer hundertprozentiger Torchancen gelang es uns nicht, die Führung vor der Halbzeit auszubauen. Nach dem Wechsel ging es genauso weiter wie in den letzten Minuten vor der Pause. Chance um Chance wurde vergeben. Erst Adem Dalkiran erlöste uns mit einem Schuss ins lange Eck. Kurz darauf traf Adem dann erneut, nachdem er schön von Busker und Ramos freigespielt wurde.

 

Das 5-1 besorgte Busker dann wieder selber. Diesmal nach Kombination über Schwemann und Keibel. Noch immer waren 20 Minuten zu spielen, aber wir ließen es jetzt etwas lockerer angehen und vergaben erneut einige Torchancen. So blieb es am Ende beim verdienten 5-1, wobei das Ergebnis normalerweise noch um 4-5 Tore höher hätte ausfallen müssen.

 

Am kommenden Sonntag um 10.45 treffen wir an der heimischen Fichteroad auf den Landesligaabsteiger VfL 93.

 

Spielverlauf: 1-0 (1. Min.), 1-1 Busker (10. Min.), 1-2 Windisch (24. Min.HE), 1-3 Dalkiran (60. Min.), 1-4 Dalkiran (65. Min.), 1-5 Busker (70. Min.)

 

Eilbek: Lorenz; Windisch; Roloff (65. Strowig), Lauschat, Krohn, Schwemann, Ramos (70. Keles), Kröger, Dalkiran; Busker, Schmidt (46. Keibel)

 

08.08. Auch SCALA wird mit 3-0 bezwungen

Bevor ich zum Spielbericht komme, wünsche ich dem SCALA Spieler, der sich in der 90. Spielminute schwer verletzte im Namen des SC Eilbek GUTE BESSERUNG!

 

Zum Spiel: Nachdem wir am ersten Spieltag einen überraschenden Dreier beim Favoriten Bramfeld einfahren konnten, gab heute mit SCALA eine weitere ambitionierte Mannschaft ihre Visitenkarte an der Fichteroad ab. In den ersten 20 bis 25 Minuten ließen uns die Gäste, wie schon vorher erwartet, kaum zur Entfaltung kommen und schnürten uns in der eigenen Hälfte ein. Es gab zwar einige Schüsse auf unser Tor, doch wirklich gefährliche Szenen hatten wir nicht zu überstehen.

 

Nachdem wir diese Anfangsphase unbeschadet überstanden hatten, versuchten wir selber einige Offensivakzente zu setzen. Toller Ball von Timm Schwemann auf Budde Busker, der dringt in den Strafraum ein, tunnelt seinen Gegenspieler und netzt aus spitzem Winkel zum 1-0 ein. (32. Min.). Kurz darauf der nächste Zuckerpass von Timm. Diesmal ist Timo Schmidt der Abnehmer. Er lässt seinen Gegner stehen und schiebt den Ball am herausstürzenden Keeper vorbei ins Tor. Das nennt man wohl Doppelschlag.

 

Mit diesem 2-0 ging es in die Kabinen und wir bereiteten uns auf eine Sturmlauf der Gäste vor. Aber daraus wurde nichts. SCALA schien von den beiden Gegentreffern so geschockt, dass es nichts mehr auf die Reihe brachte. Im Gegenteil wir vergaben einige weitere hundertprozentige Torchancen. In der 75 Min. war es dann endlich soweit. Nach Pass von Esteban Ramos überlupft Budde Busker den Torhüter und der Ball hoppelt Richtung Tor. Timo Schmidt gibt ihm dann 10 cm vor der Linie noch den letzten Tick zum 3-0. Zwei Spiele 6 Punkte 6-0 Tore. Besser geht’s nicht!

 

Am Ende noch ein paar Worte zum weißen Ballet, den Schiris, oft genug werden sie von allen Seiten kritisiert, aber die heutige Leistung des Gespanns war wirklich bärenstark!

 

Spielverlauf: 1-0 Busker (32. Min.), 2-0 Schmidt (36. Min.), 3-0 Schmidt (75. Min.)

 

Eilbek: Lorenz; Windisch; Kröger, Lauschat, Roloff, Krohn; Schwemann, Ramos (75. Min. Keles), Dalkiran; Busker (75.Min. Strowig), Schmidt

 

 

01.08. Das geht ja gut los! 3-0 Sieg in Bramfeld!

Das war ein Einstand nach Maß. Wer hätte damit gerechnet? Nachdem die Vorbereitungsspiele alles andere als positiv verliefen. 3 Niederlagen und nur ein Sieg, waren wir heute auf den Punkt topfit.

 

Im Auswärtsspiel bei den hoch favorisierten Bramfeldern, die in der letzten Saison nur knapp den Aufstieg in die Landesliga verpassten, waren wir auf dem gut zu bespielenden Bramfelder Kunstrasen von Beginn an hellwach.

 

Schon in der 5. Minute war Budde Busker nach einem langen Abschlag von Torhüter Nils Lorenz und darauffolgender schwacher Kopfballabwehr der Bramfelder Abwehr zu Stelle. Gekonnt nahm er das Leder mit und versenkte den Ball von der Strafraumgrenze, indem er den Ball über den Schlappen rutschen ließ, im rechten oberen Winkel.

 

Danach überließen wir den Gastgebern weitgehend die Spielkontrolle und verlegten uns aufs Kontern. Zu großen Chancen kamen die Bramfelder jedoch nicht. Unsere Abwehrrecken um Libero Sascha Windisch, Manndecker Andi Roloff und Cem Keles, welcher die Sonderaufgabe „Khaled“ mit Bravour erledigte, ließen kaum Torchancen zu. In der 30. Minute hatten wir dann auch noch das Glück und den glänzend aufgelegten Torwart Lorenz auf unserer Seite, als Khaled sich ausnahmsweise einmal durchsetzen konnte und den Ball beinahe am Torwart vorbei bugsieren konnte. Nils Lorenz konnte den Ball gerade noch an den Innenpfosten ablenken. So ging es mit der knappen Führung in die Pause.

 

Nach dem Wechsel verstärkten die Bramfelder ihre Angriffsbemühungen. Doch unsere Abwehr hielt den Angriffen weiter stand und ließ keine größeren Gelegenheiten zu. In der 60. Minute starteten wir einen unserer wenigen Entlastungsangriffe, zur Überraschung aller fand eine Volleyabnahme von Jo Krohn aus 20 Metern den Weg ins Bramfelder Tor, sicherlich ein Torwartfehler. Das war ein Schock für den Favoriten! Nur eine Minute später die Entscheidung, einen mustergültigen Konter über die schnellen Spitzen Busker und Schmidt schloß Timo Schmidt mit dem 3-0 ab, indem er elegant und routiniert den Torhüter umkurvte und den Ball ins leere Tor einschob.

 

Die letzten 25.Minuten bestanden aus weiterem Anrennen der teilweise schon resignierten Gastgeber. Dabei kamen diese noch zu einem Lattenschuß und einer weiteren Großchance in der Nachspielzeit, die von Torhüter Lorenz vereitelt wurde.

 

So konnten wir nach 90. kraftraubenden Minuten unseren ersten Dreier der Saison verbuchen. Diese Leistung gilt es jetzt am Di. um 19 Uhr im Pokalspiel an der Fichteroad gegen den SC Vier- und Marschlande zu bestätigen. Am nächsten Sonntag um 10.45 treffen wir ebenfalls daheim auf den SC Alstertal Langenhorn. Auch in diesem Spiel gehen wir als Außenseiter in die Partie. SCALA gehört zu den Topfavoriten auf den Titel in dieser Saison.

 

Spielverlauf: 0-1 Busker (5. Min.), 0-2 Krohn (60. Min.), 0-3 Schmidt (61. Min.)

 

Aufstellung: Lorenz; Windisch, Keles, Roloff; Krohn (85. Min. Strowig), Schwemann, Kröger, Dalkiran, Keibel; Busker (82. Min. Krink) Schmidt (67. Min. Ramos)